Fortbildung Traumapädagogik

Was tun mit traumatisierten Kindern und Jugendlichen?

Wer von Kindern und Jugendlichen mit traumatischen Erfahrungen, wie z.B. massiver, teilweise lebensbedrohlicher Vernachlässigung der Grundbedürfnisse, körperlicher und/oder psychischer Gewalt, Verlust und Trennung von Bindungspersonen und sexuellem Missbrauch, herausgefordert wird, gerät in seinem beruflichen Alltag schnell an Grenzen.

Oft erkennt oder erahnt man den Zusammenhang von scheinbar unpassenden Verhaltensweisen und Traumatisierung erst auf den zweiten Blick.

Diese Zusatzqualifikation schärft den Blick der TeilnehmerInnen für die Lage betroffener Kinder und Jugendlicher. Besonders schauen wir danach, was Fachkräften helfen kann, im Alltag in der pädagogischen Begegnung standzuhalten und sie weiter entwicklungsfördernd zu gestalten.

Mit unserem besik®-Konzept für die pädagogische Arbeit mit traumatisierten Kindern und Jugendlichen sowie deren Familien gehören wir zu den Pionieren der Traumapädogogik. Das besik®-Konzept bildet inhaltlich und methodisch das Kernstück dieser Zusatzqualifikation.
Wir verfolgen einen integrativen Ansatz, der Elemente aus der systemischen Therapie, dem Konzept der haltgebenden und bindungsorientierten Pädagogik, der integrativen Körperarbeit, der besik®-Emotionalarbeit und der Traumatherapie nach Peter A. Levine vereint und diese für die pädagogische Arbeit nutzbar macht.
Neben der Vermittlung des notwendigen theoretischen Wissens als Voraussetzung für das Verstehen von Traumata legen wir großen Wert auf die Praxisorientierung, d.h. auf die Entwicklung von traumapädagogisch begründeten Handlungsweisen.

Die Fortbildung Traumapädagogik richtet sich an pädagogische Fachkräfte im Bereich der Hilfen zur Erziehung, Kitas, offenen Kinder- und Jugendarbeit und Schulen sowie an Fachkräfte im pflegerischen und Gesundheitsbereich.
Darüber hinaus bieten wir auch Menschen, die an dieser Weiterbildung ein persönliches Interesse haben, z.B. Pflege- und Adoptiveltern, die Möglichkeit der Teilnahme an (Abschluss mit Teilnahmebestätigung).

Leitung: Ralf E.F. Lemke
Ort: in Sachsen
Max. Teilnehmer:  14

Der nächste öffentliche Kurs beginnt im März 2020.
Die Ausschreibungsunterlagen können Sie sich hier herunterladen oder  hier zusenden lassen.

Für Inhouse-Fortbildungen fragen Sie bitte hier an.

Teilnehmer aus Sachsen haben die Möglichkeit sich bei der SAB für einen Weiterbildungsscheck zu bewerben! Weitere Informationen hier. Bitte lassen Sie sich in jedem Fall trotzdem bei uns vormerken, auch wenn die Zusage der SAB noch auf sich warten lässt.