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Kurs Traumapädagogik

Die Besonderheiten dieses besik® -Kurses auf einen Blick:
  • Mit unserem besik®-Konzept für die pädagogische Arbeit mit traumatisierten Kindern und Jugendlichen sowie deren Familien gehören wir zu den Pionieren der Traumapädogogik.
  • Das besik®-Konzept bildet inhaltlich und methodisch das Kernstück dieser Zusatzqualifikation.
  • Wir verfolgen einen integrativen Ansatz, der Elemente aus der systemischen Therapie, der integrativen Körperarbeit, dem Konzept der haltgebenden und bindungsorientierten Pädagogik, der besik®-Emotionalarbeit und der Traumatherapie nach Peter A. Levine vereint und diese für die pädagogische Arbeit nutzbar macht.
  • Neben der Vermittlung des notwendigen theoretischen Wissens als Voraussetzung für das Verstehen von Traumata legen wir großen Wert auf die Praxisorientierung, d.h. auf die Entwicklung von traumapädagogisch begründeten Handlungsweisen.
  • Sie werden sensibilisiert und befähigt, Kinder und Jugendliche sowie ihre Familien, erwachsene Klienten und ältere Menschen in ihren traumatischen Reaktionsweisen zu verstehen und sich einzufühlen.
  • Sie lernen in der Folge, stabilisierend und unterstützend zu handeln.

Gern können Sie unsere Referenten kennenlernen und mit ihren Fragen zur Weiterbildung den nächsten Infoabend besuchen.

Die Fortbildung richtet sich an:

  • pädagogische Fachkräfte im Bereich der Hilfen zur Erziehung, Kitas, offenen Kinder- und Jugendarbeit und Schulen
  • sowie an Fachkräfte im pflegerischen und Gesundheitsbereich.

Darüber hinaus bieten wir die Teilnahme auch:

  • Menschen mit persönlichem Interesse, z.B. Pflege- und Adoptiveltern an (Abschluss mit Teilnahmebestätigung)

Die meisten Teilnehmer kommen aus dem Raum Dresden Leipzig Chemnitz, aber auch Thüringen und Sachsen-Anhalt.

 

Zertifikat „Traumapädagogik nach dem besik®-Konzept”

Voraussetzungen: Teilnahme an allen Seminaren und Peergrouptreffen sowie erfolgreiche Abschlussarbeit

Zertifikat „Traumapädagoge/in“ (DISA)

Voraussetzungen: Vorliegen einer pädagogischen Grundausbildung

Teilnehmer ohne pädagogische Grundausbildung bekommen die Absolvierung der Weiterbildung „Traumapädagogik nach dem besik ®-Konzept“ (DISA) bescheinigt

Umfang 285 UE innerhalb von 14 Monaten:

  • Module à 2 bzw. 3 Tage Theorie, Methodik und Selbsterfahrung
  • 5 Peergrouptreffen

Hier Mustercurriculum herunterladen (PDF)

Termine 2021 / 2022  
Modul 1  31. 05. – 01. 06. 2021
Modul 2  05. – 06. 07. 2021
Peergroup-Treffen 1  
Modul 3  13. – 14. 09. 2021
Peergroup-Treffen 2  
Modul 4 01. – 02. 11. 2021
Peergroup-Treffen 3  
Modul 5 10. – 12. 01. 2022
Peergroup-Treffen 4  
Modul 6 28. 02. – 02. 03. 2022
Peergroup-Treffen 5  
Modul 7 06. – 08. 05. 2022 (Wochenende)
Abschlussarbeit  
Modul 8 27. – 29. 06. 2022

Stand: 09.10.2020, Änderungen vorbehalten.

Um ein konzentriertes Arbeiten zu ermöglichen, finden alle Seminarmodule in Seminarhäusern in Sachsen statt. Die für Übernachtung und Verpflegung anfallenden Kosten sind nicht im Teilnehmerbeitrag enthalten und werden von den Teilnehmern vor Ort direkt mit dem Haus abgerechnet.

Einschreibung mit 1. Modul: 560 €

Kursgebühr: 2.380 €
(10 monatliche Raten à 238 €)

Gesamt: 2.940 €

Bei verbindlicher Anmeldung bis zum 30.11.2020 reduziert sich der Betrag für Einschreibung und 1. Modul auf 450 € und bis zum 28.02.2021 auf 500 €. Die restliche Kursgebühren werden üblicherweise in monatlichen Raten gezahlt. Erst wenn Sie sich am Ende von Modul 1 – dem Einführungsseminar – endgültig für die Teilnahme am gesamten Kurs entschieden haben, schließen wir mit Ihnen den Fortbildungsvertrag ab.

Tipp: Nutzen Sie die Förderangebote für Weiterbildung bei der SAB oder den Solidarfonds des bewegt e.V.! Bei Fragen wenden Sie sich gern an unser Büro.

Wie Sie die Zusatzqualifizierung Traumapädagogik in Ihrer Arbeit unterstützt:

 

Menschen mit traumatischen Erfahrungen fordern uns heraus: Emotionale Ausbrüche, unangemessene Reaktionen, aggressive Impulse oder Rückzug, Sich-Abschotten, Wie-Leer-Sein, sind einige Beispiele für unerklärlich erscheinende Verhaltensweisen, die uns begegnen können. Da ist geschicktes pädagogisches Handeln und – vor allem – Verständnis gefordert.

Deshalb bieten wir Ihnen neben der Wissensvermittlung theoretischer Grundlagen, die Möglichkeit durch Selbsterfahrung und Eigenreflexion die typischen Wirkmechanismen von Trauma nachzuvollziehen.

Durch das eigene Erleben wird deutlich wie halt-gebende und bindungsorientierte Körperarbeit bei den Betroffenen zu mehr Stabilität beiträgt.

Die Reflexion von Fallbeispielen der Teilnehmer findet sowohl im Seminar als auch in den Peergroups umfangreich Raum und fördert damit nachhaltig den Transfer der Erkenntnisse in den Alltag.

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Datum

31 Mai 2021 - 29 Jun 2022

Thema

Traumapädagogik

Ort

Dresdner Institut für Systemisches Arbeiten
Weststraße 1, 01157 Dresden

Ansprechpartner

DISA Büro - Dresden
Phone
+49 176 - 24 68 56 80
E-Mail
buero@disa-dresden.de

Bürozeiten: Dienstag 9 bis 16 Uhr / Mittwoch 13 bis 16 Uhr

Hier Vorgespräch vereinbaren

Referenten

  • Iris Tischer
    Iris Tischer

    Erzieherin, Systemaufstellerin (DISA), Traumapädagogin, Einzelarbeit

  • Lydia Exler
    Lydia Exler

    Traumapädagogin, arbeitet therapeutisch in einer intensiv-therapeutischen Wohngruppe für Kinder und Jugendliche

  • Ralf E. F. Lemke
    Ralf E. F. Lemke

    Lehrender für Systemische Therapie u. Supervisor, Lehrtherapeut für die besik®- Haltetherapie (Bindungshalten), Ausbilder für SystemAufstellungen, Dipl.-Theologe

  • Thomas Horst Lemke
    Thomas Horst Lemke

    Coach und Berater in eigener Praxis, Systemischer Therapeut und Berater (SG), Team- und Führungscoaching, Männerberatung

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